Lexikon

Güterverkehr

Unter Güternahverkehr versteht man den Gütertransport, wenn Absender und Empfänger so nahe beisammen liegen, dass die Fahrzeuge täglich wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren. Auch das Sammeln von Gütern in einem Sammellager  fällt unter Nahverkehr, man spricht auch von einem Vorlauf. Wenn die Güter zu einzelnen Empfänger gebracht werden nennt man das Nachlauf.

 

Das Verteilen von Frischwaren an Handelsketten zählt dazu. Hier handelt es sich in der Regel um reinen Zuliefer- und Abholverkehr.

Fernverkehr

Im Fernverkehr werden Waren über weite Strecken transportiert.
Eine Variante des Fernverkehrs ist der Linienverkehr oder auch innerdeutscher Sammelgutverkehr, in dem Sammelgutsendungen regelmäßig vom Abgangsort zum Zielort und umgekehrt transportiert werden. Zielort der Sendung kann entweder das Umschlagslager des Empfangsspediteurs oder auch ein Logistikzentrum (HUB: Hub and Spoke) sein.


Eine Variante des Linienverkehres auf der Straße ist der Begegnungsverkehr. Hierbei begegnen sich unterwegs zwei Fahrzeuge, die ihre Ladungsträger, wie etwa Wechselbrücken oder Sattelauflieger, austauschen. Anschließend fährt jedes der Fahrzeuge wieder zum Ausgangspunkt zurück.


Neben dem Linienverkehr gibt es noch den Trampverkehr auf der Straße, in dem Teil- und Komplettladungen, zumeist keine Sammelgutsendungen, zum Empfänger gefahren werden, die Rückladung des Fahrzeuges aber nicht direkt zum Ausgangsort zurückführt. Der Fahrzeug-Disponent des Spediteurs versucht am Zielort passende Rückladungen für das Fahrzeug zum Ausgangspunkt und am Wochenende über den Betriebshof zurückführen. Die Ladungssuche erfolgt sowohl über nationale und internationale Kontakte zu Lieferanten, als auch über Internet-Frachtenbörsen.